Während sich im Nordosten Deutschlands trockenere Luft ausbreitet, befinden sich die westlichen und südlichen Regionen des Landes nach wie vor im Einflussbereich feuchtlabiler Luftmassen. Hier sowie über den Mittelgebirgen werden sich im Tagesverlauf somit wieder vermehrt Gewitter bilden, die neuerlich teils heftig ausfallen können.
20:30 Uhr – Am Ende auch Nürnberg
Mit einem Bild aus Nürnberg schließen wir für heute diesen Unwetterblog. Auch am Dienstag erwarten uns teils kräftige Gewitter, die betroffene Region wird aber deutlich kleiner. So muss man zwischen Schleswig-Holstein und dem Bodensee mit Schauern und Gewittern rechnen, weiter östlich sollte es ruhig bleiben. Nichtsdestotrotz könnte es wieder bereits in Mitleidenschaft gezogene Regionen erwischen wie beispielsweise der Großraum Aachen.
BR_Franken: RT Radio_Mama_Blog: Oh weh, jetzt auch #Nürnberg betroffen vom #Unwetter. So siehts danach aus…Kache… pic.twitter.com/9gr1V3FR7a
— Kanal Nürnberg (@KanalNuernberg) 6. Juni 2016
19:30 Uhr – Allmähliche Beruhigung der Lage
Aktuell sind zwar noch einige Gewitter unterwegs, die kräftigsten zwischen Bremen und Osnabrück sowie in der Nähe von Siegen in Nordrhein-Westfalen. Im Laufe des Abends beruhigt sich die Lage aber zunehmend, nichts desto trotz steht morgen der nächste Unwettertag in Teilen von Deutschland bevor. Mehr dazu später….
18:00 Uhr – Tornado in Schleswig-Holstein
Wie vorhin schon angesprochen gab es vor kurzem einen Tornado in Stedesand im Landkreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Laut ersten Einschätzungen erreichte dieser die Kategorie 2.
Another one! Tornado in Stedesand, Nordfriesland, Germany about an hour ago! Video: Holger Schilling @reedtimmerTVN pic.twitter.com/m0NdhiPVh0
— severe-weather.EU (@severeweatherEU) 6. Juni 2016
17:20 Uhr – Bremen an der Reihe
Auch vom nördlichen Schleswig-Holstein bis nach Hannover haben sich jetzt entlang einer Konvergenzzone Schauer und Gewitter gebildet. In der Region um Niebüll im Landkreis Nordfriesland wurde sogar von einem Tornado der Kategorie 2 berichtet. Auch die Einwohner von Bremen dürfen sich in den kommenden Minuten auf ein Gewitter inklusive Starkregen und kleinem Hagel einstellen. Das folgende Bild wurde erst vor kurzem aufgenommen:
#Bremen #Gewitter zieht auf! #Wetter #unwetter #sommer pic.twitter.com/CKaRFPwxCg
— Shrimpanse (@christoph_s77) 6. Juni 2016
16:30 Uhr – Nachtrag Koblenz
#Koblenz #unwetter #Hagel ich glaube mehr muss ich nicht sagen!! pic.twitter.com/LxIRcpFn6R
— Martin (@Sanso2010) 6. Juni 2016
#Unwetter in #Koblenz – #Hagel #Gewitter – alles dabei pic.twitter.com/8FmzAGfduO
— Alexander (@thelenalexander) 6. Juni 2016
16:00 Uhr – Auch Frankfurt am Main betroffen
Auch die Region Frankfurt am Main ist von den Gewittern betroffen. Das Stadt- und Bankenviertel blieb allerdings großteils verschont, bei diesem Anblick kann man aber schon Angst bekommen!
#Banken bleiben vom aufziehenden #Unwetter in #FRA erstmal verschont pic.twitter.com/whdgJMqmup
— Spirits Deluxe (@SpiritsDeluxe) 6. Juni 2016
16:00 Uhr – Achtung Koblenz und Aachen
Sowohl Aachen als auch Koblenz werden jetzt gerade bzw. in den nächsten Minuten von starken Gewittern heimgesucht. Aus Koblenz gibt es bereits Live-Fotos!
Weltuntergang in #Koblenz #Unwetter pic.twitter.com/W57reuHTwt
— Krawallzwerg (@abernsen) 6. Juni 2016
15:30 Uhr – Aktuelle Lage
Foto: Deutscher Wetterdienst/UBIMET
Auf dem aktuellen Radarbild sieht man derzeit in einem Streifen vom Saarland und der Eifel über die Mittelgebirge bis zum Thüringer Wald und Bayerischer Wald zahlreiche blitzintensive Gewitter. Die stärksten Zellen sind dabei im nördlichen Bayern unterwegs, diese verlagern sich äußerst langsam in Richtung Südwesten. Aufgrund der langsamen Verlagerungsgeschwindigkeiten verbleiben die Gewitter lange über demselben Ort, was lokal zu sehr großen Regenmengen und dadurch ausgelöste Überflutungen führen kann. Die Station Fichtelberg/Oberfranken-Hüttstadl beispielsweise hat vergangene Stunde 15,4 Liter auf den Quadratmeter gemossen.
14:15 Uhr – Eindrücke aus Wipperfürth
Eine kräftige Gewitterzelle verabschiedet sich gerade aus Wipperfürth.

13:30 Uhr – Mächtige Quellwolken
Beim Blick von Köln Richtung kann man die rasch wachsenden Quellwolken gut beobachten.
@unwetteralarm Es brodelt: Blick von Köln Richtung Osten #bergischesLand #gewitter pic.twitter.com/id3RQkvHmi
— Markus Köss (@mkkoess) 6. Juni 2016
13:25 Uhr – Erste Gewitter im Rheinland
Derzeit steht ein kräftiges Gewitter vor den Toren Leverkusens. Es zieht langsam südwestwärts und wird demnächst das Stadtgebiet erreichen. Neben Starkregen und Blitzschlaggefahr kann auch kleiner Hagel dabei sein.
11:55 Uhr – Erste Schauer und Gewitter
Vom Thüringer Wald bis zum Sauer- und Siegerland haben sich erste Schauer und Gewitter gebildet. Vorerst bewegen sich diese kaum vom Fleck, sodass es lokal bereits kräftig regnet.
Die größte Gefahr geht dabei einmal mehr von Starkregen aus. Innerhalb kurzer Zeit kann dieser lokale Überflutungen oder Hangrutschungen verursachen. Die größte Unwettergefahr besteht am Dienstag im Westen, etwa von Bremen über das Ruhrgebiet bis Saarbrücken, wobei es vorerst aber noch relativ lange ruhig bleibt.
Sobald sich erste kräftige Gewitter bilden, melden wir uns jedenfalls hier mit laufenden Updates. Wir rechnen mit einem zögerlichen Start um die Mittagszeit, ab dem mittleren Nachmittag werden die Gewitter dann häufiger.
